Geschützt und eingerahmt von inseltypischen Steinmauern, liegt verborgen der historische Gemüsegarten der Finca. Der „Huerto“ von ES FANGAR zeugt noch heute von der langen Tradition des Gemüseanbaus auf der Finca. Selbstversorger waren die Bewohner früherer Tage und kannten die Vorzüge des mediterranen Klimas für die vielen verschiedenen Gemüse- und Obstsorten. Im Garten wurde durch Terra Preta eine deutliche Bodenverbesserung erreicht. Ergebnis dieser Bodenbearbeitung sind gute Erträge mit allen erdenklichen Gemüsen, Früchten, Gewürzen und Kräutern. Eine kleine und feine Produktpalette kann bereits in ausgewählten Feinkostgeschäften und in einem kleinen Finca Shop auf ES FANGAR gekauft werden.

Historisch bedingt und über die vielen Jahre der Nichtbewirtschaftung der Finca war ein großer Obstbaumbestand vorhanden, der jedoch fast keinen Ertrag mehr brachte. Einheimische Baumkundler mussten zunächst den Bestand erfassen, bestimmen und danach den behutsamen Rückschnitt der Bäume durchführen. Diese tiefgreifenden Maßnahmen zur Rettung des alten Obstbaumbestandes auf ES FANGAR waren die Grundlage für die Sortenvielfalt verschiedenster Früchte. So gibt es allein bei den Aprikosen mehr als 10 verschiedene Arten. Die Farbpalette bei den 50 verschiedenen Feigensorten reicht von schwarzblau bis hin zu leuchtendem grün. Pflaumenbäume, Apfelbäume, Birnenbäume als auch Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Mandarinen gedeihen unter sorgsamer Pflege und überraschen jedes Jahr mit unzähligen aromatischen Früchten. Granatäpfel, Avocados und allerlei Beerenfrüchte, aber auch Melonen und exotische Früchte wie Cherrymojas und Papayas wachsen unter dem Mikroklima auf ES FANGAR hervorragend. Die Früchte werden getrocknet, zu köstlichen Marmeladen oder naturreinen Säften verarbeitet.

Ein eigener Ertragszweig ist die Frucht des Johannisbrotbaums. Die vielen robusten und anspruchslosen Bäume auf ES FANGAR nutzen den Pferden auf den Weiden als Schattenspender und liefern zudem  einen jährlich Ertrag von 40 – 50 Tonnen ihrer Früchte.

Die dunkelbraunen Schoten werden in Netzen aufgefangen. Ihre Kerne sind hochgeschätzt und finden in der Pharmaindustrie Verwendung. Die Frucht wird gehackt und kommt als Beimenge in Futtermittel oder wird vermahlen in der Schokoladenverarbeitung eingesetzt.